Wie du mit deinen Eltern über neue Aktivitäten sprichst

21. Mai 20262 Min. Lesezeit
Wie du mit deinen Eltern über neue Aktivitäten sprichst

Warum gut gemeint oft schlecht ankommt

Du siehst, dass deine Mutter kaum noch Leute trifft. Und dann sagst du: "Du könntest doch mal wieder was unternehmen." Und bekommst als Antwort: "Ich bin alt genug, um selbst zu wissen, was ich brauche."

Deine Eltern haben Jahrzehnte lang selbst entschieden. Wenn das eigene Kind sagt, sie sollen sich anders verhalten, fühlt sich das an wie eine Korrektur.

Was besser funktioniert

Erzähl von dir, nicht von ihnen. "Ich habe von einem Programm gelesen, wo Leute sich treffen und zusammen digitale Sachen lernen. Klingt nett, oder?" Kein Druck.

Frag nach ihrer Meinung. "Was hältst du davon?" ist besser als "Das wäre gut für dich."

Biete an, es gemeinsam zu tun. "Soll ich mich mit dir zusammen anmelden?" Das senkt die Hemmschwelle.

Lass sie wählen. Schick zwei oder drei Optionen. Autonomie ist der Schlüssel.

Gespräche, die funktioniert haben

Eine Tochter schickte ihrer Mutter einfach einen Link: "Guck mal, die erklären genau das, was du immer am Telefon fragst — wie WhatsApp funktioniert." Ihre Mutter hat sich am selben Abend angemeldet.

Ein Sohn sagte, er bräuchte Hilfe bei einem Computer-Thema und ob sein Vater mitmachen will. Der Vater hat ja gesagt — weil er helfen wollte.

Geduld gehört dazu

Vielleicht klappt es nicht beim ersten Mal. Lass das Thema nicht fallen, aber dräng auch nicht.

Bei verbunden.jetzt gibt es Treffen, bei denen deine Eltern einfach mal reinschauen können. Ohne Verpflichtung.

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