Wie du deine Eltern für digitale Angebote begeisterst

28. April 20262 Min. Lesezeit
Wie du deine Eltern für digitale Angebote begeisterst

Warum "Ich zeig dir das mal eben" nicht funktioniert

Du meinst es gut. Du zeigst deiner Mutter zum dritten Mal, wie sie ein Foto verschickt. Du tippst schnell auf dem Bildschirm herum — und merkst nicht, dass sie ab dem zweiten Schritt nicht mehr mitkommt.

Was hinter dem Widerstand steckt

Angst, etwas kaputt zu machen. "Wenn ich den falschen Knopf drücke, ist alles weg."

Sich dumm fühlen. Niemand sitzt gern vor einem Gerät und versteht nichts, während das eigene Kind alles offensichtlich total einfach findet.

Keine Relevanz sehen. "Warum soll ich das lernen?" ist eine berechtigte Frage.

Was besser funktioniert

Fang mit dem an, was sie interessiert. Deine Mutter kocht gern? Zeig ihr Rezepte auf dem Tablet. Dein Vater vermisst alte Kollegen? Zeig ihm eine Videokonferenz.

Zeig es — erklär es nicht. Mach es langsam vor, lass es dann selbst ausprobieren.

Kleine Schritte, oft wiederholt. Lieber eine Sache pro Besuch als zehn auf einmal.

Warum Gruppenkurse oft besser ankommen

Viele ältere Menschen lernen lieber von Fremden als vom eigenen Kind. In einem Kurs mit Gleichaltrigen gibt es keinen Druck und keine Rollenumkehr.

Ein Tablet mit vorinstalliertem Zugang zu einem Lernkurs kann ein tolles Geschenk sein. Nicht "Hier, lern mal", sondern: "Ich hab dir einen Kurs rausgesucht. Und wenn du Fragen hast, bin ich da."

Bei verbunden.jetzt gibt es genau solche Kurse — in kleinen Gruppen, ohne Zeitdruck.

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