Einsamkeit im Alter: Was wirklich dagegen hilft

17. April 20262 Min. Lesezeit
Einsamkeit im Alter: Was wirklich dagegen hilft

Über Einsamkeit redet kaum jemand gern. Dabei betrifft sie viele: Laut dem Deutschen Zentrum für Altersfragen fühlen sich rund 22 Prozent der über 65-Jährigen häufig einsam.

Warum Einsamkeit mit dem Alter zunimmt

Der Partner stirbt. Freunde ziehen weg oder werden krank. Die Kinder leben in einer anderen Stadt. Und der Wegfall von Arbeit spielt eine Rolle: Im Beruf hattest du automatisch Kontakte. Nach der Rente muss man sich darum aktiv kümmern.

Was hilft — und was nicht

"Geh doch mal raus" ist gut gemeint, aber selten hilfreich. Was nachweislich hilft:

Regelmäßiger Kontakt. Mindestens wöchentlich. Ein fester Termin, auf den man sich verlassen kann.

Gemeinsam etwas tun. Zusammen lernen, spielen, kochen, spazieren gehen. Gemeinsame Aktivitäten machen den Einstieg leichter als "einfach mal quatschen".

Etwas Neues lernen. Wer lernt, hat etwas zu erzählen. Wer zusammen lernt, hat etwas gemeinsam. Das verbindet.

Digitale Wege sind echte Wege

Ein Videoanruf mit der Enkelin. Eine WhatsApp-Gruppe mit den Nachbarn. Ein Online-Kurs. Das ersetzt keinen Besuch — aber es ergänzt ihn. Gerade in Hamburg, wo Entfernungen innerhalb der Stadt lang sein können.

Was Angehörige tun können

Ruf an. Regelmäßig. Und hilf beim Einstieg in digitale Kommunikation. Gemeinsam WhatsApp einrichten dauert eine halbe Stunde. Und danach habt ihr einen Kanal, der funktioniert.

Bei verbunden.jetzt lernst du zusammen mit anderen — in Hamburg und online. Nicht nur digitale Skills, sondern auch Leute, die Lust auf Gemeinschaft haben.

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