Smartphone-Kurs für Senioren: Lohnt sich das?

Du hast ein Smartphone geschenkt bekommen. Oder dir selbst eins gekauft. Es liegt auf dem Tisch, und du weißt: Da geht mehr. Aber wo anfangen?
Was lernst du in einem Smartphone-Kurs?
Die meisten Kurse starten bei null. Du lernst, wie du Apps öffnest, Fotos machst, Nachrichten verschickst und im Internet suchst. Klingt simpel — ist es auch, wenn dir jemand die ersten Schritte zeigt. Viele Teilnehmer sagen hinterher: "Hätte ich das gewusst, hätte ich viel früher angefangen."
Ein guter Kurs geht über reine Technik hinaus. Du lernst auch, wie du dein Gerät sicher nutzt, welche Apps dir im Alltag helfen und wie du mit deiner Familie per Video telefonierst.
YouTube-Tutorial, Gruppenkurs oder Einzelhilfe?
YouTube-Videos gibt es zu allem. Das Problem: Du musst erst mal wissen, wonach du suchst. Und wenn du an einer Stelle nicht weiterkommst, erklärt dir das Video nichts nochmal anders.
Einzelhilfe — etwa durch Enkel oder Nachbarn — ist persönlich und geduldig. Aber oft unstrukturiert. Dein Enkel tippt schnell irgendwas, und du nickst, obwohl du nicht mitgekommen bist.
Gruppenkurse haben einen Vorteil, den beide anderen nicht bieten: Du merkst, dass andere die gleichen Fragen haben. Das nimmt den Druck raus. Niemand schaut komisch, wenn du zum dritten Mal fragst, wie man ein Foto verschickt.
Es ist nie zu spät
In Hamburg gibt es Teilnehmer, die mit 78 ihren ersten Videoanruf gemacht haben. Andere nutzen jetzt täglich WhatsApp, obwohl sie vor drei Monaten noch Angst hatten, etwas kaputt zu machen. Ein Smartphone kaputt machen ist fast unmöglich. Und wenn doch mal was schiefgeht — dafür gibt es den Kurs.
Bei verbunden.jetzt lernst du zusammen mit anderen — in Hamburg und online. In kleinen Gruppen, ohne Zeitdruck, und mit Leuten, die wissen, wie es sich anfühlt, wenn alles neu ist.
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