Komoot Fahrradtour planen – einfach erklärt für Einsteiger

Du möchtest eine schöne Fahrradtour oder Wanderung unternehmen, weißt aber nicht genau, welche Strecke sich lohnt? Mit der App Komoot kannst du ganz einfach deine nächste Fahrradtour planen – ob in der eigenen Region oder im Urlaub. Das Beste: Die Grundfunktionen sind komplett kostenfrei und du kannst Komoot sowohl am Computer als auch auf dem Smartphone nutzen.
Was ist Komoot und wie funktioniert die App?
Komoot ist ein Routenplaner speziell für Outdoor-Aktivitäten. Anders als Google Maps, das vor allem für die Navigation mit dem Auto gedacht ist, konzentriert sich Komoot auf Fahrradtouren und Wanderstrecken. Die App zeigt dir auch kleinere Wege, Waldpfade und Radwege an, die bei herkömmlichen Navigationssystemen oft fehlen.
Die App ist in der Grundversion kostenfrei. Es gibt zwar eine Premium-Version für etwa 60 Euro pro Jahr, die ist aber für den normalen Gebrauch nicht nötig. Mit der kostenlosen Version kannst du bereits alle wichtigen Funktionen nutzen: Routen planen, speichern und beim Wandern oder Radfahren als Navigation verwenden.
Ein netter Zusatzeffekt: Komoot funktioniert ein bisschen wie ein soziales Netzwerk. Andere Nutzer teilen ihre schönsten Touren öffentlich – inklusive Fotos und Beschreibungen. Das gibt dir Inspiration, wenn du nicht genau weißt, wo es langgehen soll.
Wie melde ich mich bei Komoot an?
Der erste Schritt ist die Anmeldung. Du kannst dich entweder über die Webseite am Computer oder direkt über die App auf dem Smartphone registrieren. Beides funktioniert gleich gut – am Computer ist die Ansicht nur etwas größer und übersichtlicher.
Für die Anmeldung gibst du deine E-Mail-Adresse ein und wählst ein Passwort. Das war es schon. Komoot fragt dich noch nach deinem Wohnort, damit dir passende Tourenvorschläge aus deiner Region angezeigt werden. Diese Angabe ist freiwillig, macht aber Sinn, wenn du vor allem in deiner Umgebung unterwegs sein möchtest.
Nach der Anmeldung landest du auf der Startseite. Dort siehst du bereits Beiträge von anderen Nutzern aus deiner Gegend – sozusagen als erste Inspiration für deine nächste Tour.
Wie plane ich mit Komoot eine eigene Fahrradtour?
Jetzt wird es praktisch: Du möchtest deine eigene Route zusammenstellen. Oben rechts auf der Startseite findest du den Button "Neue Route planen" oder "Touren". Dort klickst du drauf.
Als Erstes wirst du nach der Sportart gefragt. Du kannst wählen zwischen:
- Wandern
- Fahrrad fahren
- Mountainbike
- Rennrad
- Joggen
- Gravelbike
- Bergtour
Je nachdem, was du auswählst, sucht Komoot dir passende Wege heraus. Für eine gemütliche Radtour mit dem normalen Fahrrad wählst du "Fahrrad fahren". Wenn du eine Wanderung planst, nimmst du entsprechend "Wandern".
Im nächsten Schritt kannst du dein Tempo einstellen: gemächlich, mäßig oder schnell. Das ist wichtig, weil Komoot dir später anzeigt, wie lange du ungefähr für deine geplante Strecke brauchst. Wenn du mit Kindern unterwegs bist oder viel Gepäck dabei hast, stellst du eher "gemächlich" ein. Bei einer sportlichen Tour wählst du "schnell".
Wie wähle ich Start- und Zielpunkt aus?
Jetzt kommt die Karte ins Spiel. Ähnlich wie bei Google Maps siehst du eine Übersichtskarte. Du kannst reinzoomen und rauszoomen, um dich zu orientieren.
Oben links gibt es ein Suchfeld. Dort kannst du eine konkrete Adresse, einen Ort oder eine Sehenswürdigkeit eingeben – zum Beispiel "Alster Hamburg" oder deine Heimatadresse.
Alternativ kannst du auch direkt in die Karte klicken. Mit einem Rechtsklick (am Computer) öffnet sich ein kleines Menü. Dort kannst du auswählen, ob dieser Punkt dein Startpunkt oder dein Ziel sein soll.
Sobald du Start und Ziel festgelegt hast, berechnet Komoot automatisch eine passende Route. Die App berücksichtigt dabei, welche Sportart du gewählt hast – bei einer Fahrradtour werden zum Beispiel Radwege bevorzugt.
Kann ich die Route noch verändern?
Ja, und das ist sehr einfach. Wenn dir die vorgeschlagene Route nicht gefällt, kannst du einfach auf die Linie klicken und sie verschieben. So kannst du die Strecke an bestimmten Orten vorbeiführen oder Umwege vermeiden.
Du kannst auch Zwischenziele hinzufügen. Klicke einfach auf die Karte, wo du einen zusätzlichen Punkt setzen möchtest, und Komoot passt die Route automatisch an. Das ist praktisch, wenn du unterwegs noch einen Abstecher zu einem See, einem Café oder einer Sehenswürdigkeit machen möchtest.
Auf der linken Seite siehst du immer eine Übersicht: Wie lang ist die Strecke? Wie viele Höhenmeter hat sie? Und wie lange brauchst du voraussichtlich dafür? Diese Infos helfen dir, die Tour realistisch einzuschätzen.
Wie funktioniert Komoot auf dem Smartphone?
Die App auf dem Handy funktioniert im Prinzip genauso wie am Computer – nur sieht die Oberfläche etwas anders aus, weil der Bildschirm kleiner ist. Du findest die gleichen Funktionen: Route planen, Sportart auswählen, Start und Ziel festlegen.
Der große Vorteil der Handy-App: Du hast sie unterwegs dabei. Wenn du deine Tour gestartet hast, navigiert dich Komoot wie ein Navi. Du siehst auf der Karte, wo du gerade bist, und bekommst Ansagen, wenn du abbiegen musst.
Du kannst Routen auch am Computer planen und dann auf deinem Smartphone öffnen. Dafür musst du dich nur auf beiden Geräten mit demselben Konto anmelden. Alle deine gespeicherten Touren werden automatisch synchronisiert.
Was sind die Vorteile von Komoot gegenüber Google Maps?
Komoot ist speziell für Outdoor-Aktivitäten gemacht. Die App kennt auch kleine Wald- und Feldwege, die bei Google Maps oft fehlen. Außerdem bekommst du Tourenvorschläge von anderen Nutzern und siehst, welche Strecken beliebt sind.
Ein weiterer Vorteil: Komoot zeigt dir Höhenprofile an. Du siehst also auf einen Blick, ob deine Route eher flach ist oder ob dich steile Anstiege erwarten. Das ist besonders beim Radfahren wichtig.
Die App lässt sich auch offline nutzen. Du kannst Karten herunterladen und dann unterwegs ohne Internetverbindung navigieren. Das spart Datenvolumen und funktioniert auch in Gegenden mit schlechtem Empfang.
Muss ich für Komoot bezahlen?
Die Grundfunktionen sind komplett kostenlos. Du kannst Routen planen, sie speichern und zur Navigation nutzen, ohne einen Cent zu bezahlen.
Die Premium-Version kostet etwa 60 Euro pro Jahr. Damit bekommst du zusätzliche Features wie Wettervorhersagen, Windrichtungen oder spezielle Tourensammlungen. Für den Einstieg und den normalen Gebrauch brauchst du das aber nicht. Die kostenlose Version reicht vollkommen aus.
Das Video ansehen
Im ausführlichen Video siehst du die komplette Bedienung von Komoot Schritt für Schritt am Bildschirm – sowohl am Computer als auch auf dem Smartphone. Perfekt zum Mitmachen und Ausprobieren.
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